Atelierhaus für Kunst-Medien-Kommunikation

Alte Schule Äbtissinsteig 6, 45276 Essen-Steele

Tel. 0201/ 515592

E-Mail : kontakt@atelierhaus-essen.de

www.Atelierhaus-Essen.de

 

 

 

 

 

ATELIERHAUS

EXTERN

01/2012

 

 

 

Liebe Freundinnen und Freunde des Atelierhauses,

 

am Sonntag, den 29. Januar 2012
haben wir die Ausstellung
►Kunstpreis »junger westen 2011« auf unserem Programm.

Hier nun die Fahrtkoordinaten und Infos zur Ausstellung:

 

Sonntag, 29.01.2012

S-Bahn (S1) ab Steele 9:59 Uhr

Essen Hbf ab 10:18 Uhr Gleis 21 ( RB 11219 Regionalbahn)

Gelsenkirchen Hbf ab 10:26 Uhr Gleis 7

Wanne-Eickel Hbf ab 10:31 Uhr Gleis 5

Recklinghausen Hbf  an 10:38 Uhr

 

Mit den Autofahrern treffen wir uns in der Ausstellung zu einer Führung um 11Uhr.

 

 

Kunsthalle Recklinghausen

Kurfürstenwall 5a

(ehem. Gebäude der Fährmannschule)

 

►Kunstpreis »junger westen 2011«

27. November bis 5. Februar 2011

 

Rat und Verwaltung der Stadt Recklinghausen stifteten 1948 zur Förderung junger Künstler den Kunstpreis »junger westen«. Dies war der erste Kunstpreis, der nach dem Krieg von einer Kommune in der Bundesrepublik Deutschland vergeben wurde. 2011 wurde der Kunstpreis für Plastik, Skulptur und Installation ausgeschrieben. Das Preisgeld beträgt 10.000 Euro. Teilnahmeberechtigt waren alle Künstlerinnen und Künstler ab Jahrgang 1976 mit deutscher Nationalität oder mit Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland.

Um den Kunstpreis »junger westen 2011« bewarben sich insgesamt 382 Künstler (217 Künstlerinnen, 165 Künstler). Nach dem ersten Durchgang blieben 71 Künstler im Wettbewerb, nach dem zweiten Durchgang 37 Künstler. Beim dritten Durchgang wurden 28 Künstler (12 Künstlerinnen, 16 Künstler) für die Ausstellung ausgewählt.

Aus dem Kreis der Ausstellungsteilnehmer wurden folgende 12 Künstler als mögliche Kandidaten für den Kunstpreis benannt:

Benjamin Appel, Daniel Burkhardt, Marie Gerlach, Cornelius Grau, Christian Henkel, Seb Koberstädt, Valerie Krause, Vera Lossau, Elisabeth Rosenthal, Michael Sailstorfer, Max Sudhues, Sebastian Wickerodt. Daraus wurden vier Kandidaten für die weitere Diskussion ausgewählt: Marie Gerlach, Cornelius Grau, Valerie Krause, Michael Sailstorfer. Schließlich blieben drei Positionen im Wettbewerb: Cornelius Grau, Valerie Krause und Michael Sailstorfer. In einer Endabstimmung wurde die Entscheidung zwischen Valerie Krause und Michael Sailstorfer getroffen. Michael Sailstorfer wurde schließlich nach intensiver Diskussion mit einer Mehrheit von 4:2 Stimmen zum Kunstpreisträger bestimmt.

 

Michael Sailstorfer hat den Begriff der Skulptur mit geistreichem Witz und mit Konsequenz erweitert und zugleich auf die Probe gestellt. Dabei spielen aktionistische Momente genauso eine Rolle wie kinetische und traditionell plastische, in denen es um Volumen, Masse und Raum geht. So können seine plastischen Werke schweben, sich selbst verbrauchen und abnutzen, ihren Aggregatzustand verändern – das Weiche wird fest, das Feste wird weich. Sein Begriff von Plastik schließt jegliche Veränderung der sinnlich wahrnehmbaren Welt ein: Sei es das chaotische Umgraben einer Freifläche durch ein animiertes Publikum oder die akustische wie auch olfaktorische Wahrnehmung, denen er ebenso plastische Qualitäten abringt, bis hin zur äußersten Strapazierung der menschlichen Sinne.

 

Jury

Prof. Monika Brandmeier - Hochschule für Bildende Künste Dresden

Prof. Dr. Florian Matzner  - Akademie der Bildenden Künste München

Jochen Heufelder - Kunstraum Fuhrwerkswaage, Köln

Gereon Krebber Bildhauer - Kunstpreisträger „junger westen 2007“

Wolfgang Pantförder - Bürgermeister der Stadt Recklinghausen

Holger Freitag - Vorsitzender des Ausschusses für Kultur und Weiterbildung der Stadt Recklinghausen

Prof. Dr. Ferdinand Ullrich - Direktor der Museen der Stadt Recklinghausen

Dr. Hans-Jürgen Schwalm - Stellv. Direktor der Museen der Stadt Recklinghausen (Vertretung)

 

Presse


Öffnungszeiten:
di – so, feiertags 11:00 – 18:00 Uhr

Eintritt frei
Öffentliche Führungen: sonntags um 11:00 Uhr

Katalog 10,00 €

 

 

 

 

Hier noch einige Kunst / Kultur-Tipps für den Januar 2012:

 

Steeler Archiv

Umzug in die Ruhrauschule

 

Ab der zweiten Kalenderwoche 2012 kann das Steeler Archiv wieder besucht werden,

dann aber im Hünninghausenweg 96.

 

Vom 9. Januar bis 14. Januar werden zum Kennenlernen der neuen Räume

die Öffnungszeiten erweitert: Montag bis Freitag von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr und am Samstag von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr. Danach gelten wieder die üblichen Zeiten.

 

 

 

atelier & galerie 52

Viehofer Straße 52

45127 Essen

►Mapping the Gallery

13. bis zum 20. Januar 2012

Ausstellungseröffnung & Party am 12. Januar um 20:00 Uhr

 

Studierende des Studiengangs Fotografie zeigen ab kommenden Donnerstag, 12. Januar, Arbeiten aus dem Kurs "Werkstattgespräche" von Folkwang Professorin Gisela Bullacher.

 

Es stellen aus: Emre Abut, Alexander Barthelmi, Janika Berns, Raphael Dau, Deborah Eisinger, Klaus Javier Gastelum Behrens, Fabian Heitzhausen, Miriam Hüning, Christian Kasners, Jonathan Kröll, Natalya Matyashek, Sabine Niggemann, Naomi Pollack, Thomas Reul, Natalie Richter, Maximilian Schmötzer, Hella Schneider, Alexander Schöpfel, Lara Steinemann und Hanna Zänker.

 

Öffnungszeiten: täglich von 16:00 bis 20:00 Uhr

Eintritt frei

 

 

 

Forum Kunst und Architektur

Kopstadtplatz 12
45127 Essen

 

►Tierisch

KünstlerInnen der Künsterverbände RKB und WBK

zeigen ihre Werke zum Thema noch bis zum 15. Januar 2012

 

Öffnungszeiten: di - fr 12:00 – 19:00 Uhr, sa u. so 12:00 –17:00 Uhr, mo geschlossen

Eintritt frei

 

 

 

Museum Folkwang

Museumsplatz 1

45128 Essen

 

ars viva 11/12 – Sprache

Diese Ausstellung (Ausführliches im ATELIERHAUS EXTERN Dezember 12/2011 Zirkular)

ist noch bis zum 15. Januar 2012 zu sehen.

 

Am Samstag, den 14. Januar wird es um 16:00 Uhr noch einmal eine Führung geben.

Die Führung ist Kostenfrei mit Eintrittskarte und Teilnahmesticker, der ab einer Stunde

vor Führungsbeginn an der Besucherinformation erhältlich ist.

 

Eintritt: 5,00 €, ermäßigt 3,50 €

Öffnungszeiten: di – so 10:00 – 18:00 Uhr, fr 10:00 – 22:30 Uhr

 

 

Freitag, 20. Januar 2012, 20:00 Uhr

Literatur im Folkwang:

Mörike-Literaturpreis 2012 / Alfred-Döblin-Preis 2011:
Jan Peter Bremer liest aus seinem Roman

„Der amerikanische Investor“


Jan Peter Bremer zählt zu den wenigen Experten in Sachen Minimalismus. „Der amerikanische Investor“ ist mit 160 Seiten der längste Roman, den der Autor bisher geschrieben hat. Er wurde bereits vor seinem Erscheinen mit dem von Günter Grass gestifteten „Alfred-Döblin-Preis ausgezeichnet.
Die Ausgangssituation erscheint alltäglich: ein Haus wird verkauft; die alteingesessenen Mieter sollen durch schikanöse Baumaßnahmen aus dem Haus getrieben, die luxussanierten Wohnungen von finanzstarken Neumietern besetzt werden. Kennt man! Doch nun macht Bremer etwas ganz Besonderes, Groteskes, Versponnenes aus dieser Situation: der Protagonist ist Schriftsteller mit Schreibblockade und Ehekrise, selbst der Hund hört nicht mehr auf ihn. Der Beschwerdebrief, den er an den anonymen Investor schreiben will, wird zum Lebensprojekt: das ist komisch und verzweifelt und man schaut zu und meint dabei fast so verrückt zu werden wie der Held der Geschichte.

 

Jan Peter Bremer wurde 1965 in Berlin geboren. 1970 zog er mit seinen Eltern in das damals noch recht rückständige sogenannte Zonenrandgebiet Lüchow-Danneberg. Dort kam er in die Schule und erlernte allmählich das Lesen und das Schreiben. Nach dem Abitur kehrte er nach Berlin zurück und wurde, einem Impuls folgend, Schriftsteller. Heute lebt er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Berlin-Kreuzberg.

 

Eine Veranstaltung des Schreibheft, Zeitschrift für Literatur, der Buchhandlung Proust und des Museum Folkwang, Essen. Moderation: Beate Scherzer

Eintritt: 8,- Euro / erm. 5,- Euro

 

 

 

Kunstverein Ruhr e.V.
Kopstadtplatz 12
45127 Essen

 

►Gerda Schlembach >Silent Flow <

10. Dezember 2011 bis 4. März 2012
 

In der Mitte des komplett weißen Raumes platziert Gerda Schlembach einen riesigen Tumulus aus glitzernden Glaspartikeln. Der vordere Raumpfeiler wird dabei einbezogen und zum Teil umschüttet. An der Rückwand des Raumes sieht man ein faszinierendes Video, in dem Schichtungen, Bewegungen und regelrechtes Fließen des glänzenden Materials im Rahmen einer besonderen Choreographie veranschaulicht werden. Glas fasziniert die Künstlerin vor allem durch seine kristalline, transparente, Licht reflektierende und zugleich brüchig-fragile Materialität. Immer geht es ihr dabei um Ambivalenzen des Materials, um Übergänge, mögliche und tatsächliche Veränderungsprozesse, die eingeleitet und veranschaulicht werden. Ein wichtiger Aspekt dabei ist dabei die Zerstörung des splitternden Stoffes durch Fragmentierung und seine Neustrukturierung. Alles das gerät innerhalb dieser minimalistischen Installation im wörtlich zu nehmenden White Cube (weiße Decke, Wände, Boden) zu einem ästhetischen Ereignis besonderer Art. Tagsüber wird der glitzernde Glasberg durch den natürlichen Lichteinfall von außen stimuliert. Abends und nachts kann durch das Schaufenster des Raumes bis 23 Uhr das Video erlebt werden, während der schimmernde Glastumulus durch einen Spot hervorgehoben wird.

Peter Friese

 


Öffnungszeiten: di - fr 12:00 – 19:00 Uhr, sa u. so 12:00 – 17:00 Uhr

Eintritt frei

 

 

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen am Sonntag, den 29. Januar !

Und wenn die Kunst- und Kulturtipps aus dem Atelierhaus auch in 2012 wieder

- so häufig wie bisher -  in die Tat umgesetzt werden, erfreut uns das natürlich auch.

Bleiben wir also weiterhin in so positiver Weise neugierig und aktiv.

 

Herzlich, Doris Schöttler-Boll

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