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Atelierhaus für Kunst-Medien-Kommunikation Alte Schule Äbtissinsteig
6, 45276 Essen-Steele Tel.
0201/ 515592 E-Mail : kontakt@atelierhaus-essen.de ATELIERHAUS
EXTERN
07/2010 Liebe Freundinnen
und Freunde des Atelierhauses, am Samstag, den
10. Juli steht wieder einmal
eine Fahrt nach Düsseldorf auf dem Programm. Wir
haben die Gelegenheit gleich vier interessante Ausstellungen uns
anzusehen: Im
K21 ►Ana Torfs ALBUM/TRACKS A
und ►„Intensif-Station“ – 26 Künstlerräume
im K21 und im NRW-Forum ►Julian
Schnabel ▪ Polaroids und ►Robert Mapplethorpe Mit
der Ausstellung Ana Torfs im K21 werden wir am Samstag, gleich um
11 Uhr beginnen. Denn wie
sich einige von uns sicher erinnern, ist diese Ausstellung der primäre
Anlass für unsere Düsseldorf-Fahrt. Klar,
dass wir auch wieder Pausen einlegen, vielleicht - zwischen beiden
Ausstellungshäusern - ein
Picknick am Rhein oder im Hofgarten machen (also kleine Snacks &
Getränke in den Rucksack packen).
Die Rückfahrt ist so geplant, dass wir vom NRW-Forum mit der Tram
gleich zum Bahnhof fahren
und zwischen 18:00 und 19:00
Uhr wieder im Lande sind. Wer noch die nötigen Energien
hat, kann
sich in Düsseldorf noch am Publikumsfest (anläßlich der Wiedereröffnung
der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen am Grabbeplatz) beteiligen,
oder auch noch in die Kunstsammlung K20 gehen. Hier
nun die Koordinaten und ausführlichere
Infos zu allen vier Ausstellungen: Abfahrtszeit
S-Bahn (S1): Dortmund Hbf Bochum Hbf
Steele Essen Hbf Essen-West
Mülheim Hbf Duisburg
Hbf an Düsseldorf
an
der Kasse im K21 Ständehaus. Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen K21 STÄNDEHAUS ►Ana Torfs ALBUM/TRACKS A 27. Februar – 18. Juli 2010 Mit fünf großformatigen Diaprojektionen, mehreren Fotoserien und einem Gesangsprojekt für das Internet präsentiert K21 einen ersten musealen Überblick über das Werk der belgischen Künstlerin Ana Torfs (geb.
1963, lebt und arbeitet in Brüssel). Darstellen und Vorstellen, Realität und Fiktion bilden die
Eckpfeiler von Ana Torfs Installationen.
Sie bestehen aus projizierten Bildern, zumeist Schwarz-Weiß-Dias,
und Texten. In präzise choreografierten Ton-Bildkonstellationen werden
literarische, historische und politische Stoffe aufs Neue erzählt
und eindringlich vergegenwärtigt. Dabei arbeitet Ana Torfs mit Darstellerinnen und Darstellern, die ihre Rollen betont nüchtern und sachlich verkörpern. Als Arbeitsmaterial dienen der Künstlerin Dokumente aus der Geschichte der Jeanne d’Arc,
ein berühmter Einakter des symbolistischen Dichters Maurice Maeterlinck
oder Akten aus dem Mordprozess von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht.
Diese Materialien verarbeitet Ana Torfs zu Raum füllenden Dia-Installationen
wie „Du mentir-faux“ (Vom Falsch-Lügen) im Jahr 2000, „The Intruder“
(Der Eindringling) 2004 oder „Anatomy“ 2006. Das subtile Sezieren und Übereinanderlagern von Orten, Personen, Stimmen und Atmosphären praktiziert Ana Torfs seit mehr als fünfzehn Jahren und entwickelt es ständig weiter. Dabei schöpft sie aus dem Repertoire theatraler, fotografischer und filmischer Techniken. Neben einer Auswahl früherer Arbeiten ist in K21 erstmalig
die große, jüngst fertig gestellte Dia-Installation „Displacement“
aus dem Jahr 2009 zu sehen. Diese
Arbeit entstand mit Unterstützung des Baltic Art Center, Visby.
Während eines Arbeitsaufenthalts im Jahr 2007 lernte Ana Torfs die
schwedische Insel Gotland kennen. Jener Ort inspirierte die Künstlerin
zu einem Remake von Roberto Rossellinis „Viaggio in Italia“ (1954).
Dieser Filmklassiker steht am Übergang von italienischem Neorealismo
zur Nouvelle Vague. Das gesprochene Wort und das statische, fotografische Bild
verweben sich bei Ana Torfs zu einem imaginativen Raum jenseits
des Kinos. Persönliche Erfahrung und globale Dimensionen fallen
ineinander. Dies kommt auch in der neuen fotografischen Serie „Family Plot“ zum Ausdruck. Hier sind Porträts von Carl von Linné und anderen Vertretern der frühen wissenschaftlichen Botanik zu sehen. Diese Bilder verweisen auf die Benennung exotischer Pflanzenfamilien im Sinne der kolonialen Praxis der Aneignung fremder Arten. Für die Präsentation ihrer Arbeiten in K21 hat Ana Torfs in
Kooperation mit dem belgischen Architekten Kris Kimpe eine eigene
Architektur entworfen. Die
räumliche Übertragung von Orten und Geschichten stellt einen wesentlichen
Aspekt in Ana Torfs’ künstlerischem Ansatz dar. Die Raumsituation,
in der die Werke gezeigt und vom Betrachter erfahren werden, spielt
daher eine besondere Rolle. Zur Ausstellung erscheint ein umfassender Katalog, gestaltet
von Jurgen Persijn. Unter
dem Titel „ANA TORFS - ALBUM/TRACKS A+B“ wird er herausgegeben von
Sabine Folie und Doris Krystof. Er vereint in deutscher und englischer
Sprache Beiträge von Mieke Bal, Sabine Folie, Anselm Franke, Michael
Glasmeier, Steven Jacobs, Doris Krystof, Gabriele Mackert, Friedrich
Meschede, Kassandra Nakas, Catherine Robberechts sowie ein Interview
mit Ana Torfs von Gabriele Mackert. Der Katalog erscheint im Verlag
Moderne Kunst, Nürnberg, als Hardcover-Leinenband mit Prägung im
Format 24,2 x 26,0 cm. Er bietet 204 Seiten mit ca. 300 farbigen
Abbildungen und kostet im Museum € 29,95. Ein Kurzführer sowie ein Ausstellungstagebuch für Kinder erscheinen
ergänzend. Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit der Generali Foundation,
Wien. Dort wird sie mit einer leicht veränderten Werkauswahl unter dem Titel „Ana Torfs - ALBUM/TRACKS B“ vom 3. September bis 12. Dezember 2010 zu sehen sein. Die beiden Ausstellungen in Düsseldorf und Wien ergänzen einander. Sie bieten zusammen eine komplette Übersicht über das bisherige Schaffen von Ana Torfs und stellen auch die drei neuesten Arbeiten vor. KIT K21 ►„Intensif-Station“ – 26 Künstlerräume im K21 Parallel
zur Wiedereröffnung des K20 Grabbeplatz eröffnet das K21 Ständehaus
die Ausstellung «Intensif-Station» – 26 Künstlerräume im K21. Wie
bei der Sammlungspräsentation Silent Revolution, in der die Klassische
Moderne mit zeitgenössischen Positionen konfrontiert wurde, bleibt
auch bei «Intensif-Station» der Focus auf die Arbeit mit der Sammlung
gerichtet. In den 26 Räumen des Ständehauses werden bestehende Rauminstallationen und Werkgruppen zusammen mit neuen Räumen präsentiert, die von zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern eigens vor Ort entwickelt und eingerichtet wurden. Künstlerräume und Rauminstallationen stellen einen Schwerpunkt
der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen dar, der seit einigen Jahren
kontinuierlich ausgebaut wird. So
befinden sich u. a. "TV-Garden" von Nam June Paik, "Genter
Raum" von Imi Knoebel, "El Caso" von Christian Boltanski
oder auch "My Grandfather´s Shed" von Ilya Kabakov im
Besitz der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen. "Intensif-Station" möchte die zahlreichen Künstlerräume, die auf sehr verschiedenen Ansätzen beruhen, in
einer bisher nicht gezeigten Dichte dem Publikum präsentieren und
mit neuen, eigens für die Ausstellung errichteten Installationen konfrontieren. Viele der neuen Räume sind in enger Zusammenarbeit mit den
Künstlerinnen und Künstlern entwickelt worden. Bereits Vorhandenes
wurde ergänzt, neu arrangiert und manche Räume wurden gänzlich neu
konzipiert. Lucy
Skaer wird in ihrer ersten Präsentation in Deutschland eine neue
ortsspezifische Installation schaffen. Janet Cardiff & George
Bures Miller reinszenieren eine ihrer größten installativen Soundarbeiten.
Rafael Lozano-Hemmer, Monica Bonvicini, Katharina Fritsch, Nathalie
Djurberg, Hans-Peter Feldmann und andere stellen raumbezogene Arbeiten
zur Verfügung und richten sie selbst ein.
Zudem haben acht Künstlerinnen und Künstler mit sehr unterschiedlichen
Mitteln die Arkadenumgänge im Ständehaus gestaltet. Ulla
von Brandenburg, Jan Christensen, Santiago Cucullu, Zilla Leutenegger,
Daniel Roth, Gabriel Vormstein, Claudia Wieser und Ralf Ziervogel
haben mit Zeichnung, Malerei, Collage und Projektion auf die Architektur
im K21 reagiert. Gemeinsam
ist allen ein Faible für Erzählstrukturen – übrigens ebenso wie
den Künstlerinnen und Künstlern der Rauminstallationen. Entscheidend für die Auswahl der Künstlerinnen und Künstler
ist deren Ansatz, die Besucher in einem hohen Maße in ihr Werk einzubeziehen,
mit ihnen in ein Zwiegespräch einzutreten oder sogar extreme Erfahrungen
bereitzuhalten. «Intensif-Station» ist ein Langzeitprojekt. In
Abständen werden einzelne Räume oder Etagenbereiche einem Wechsel
unterzogen. Beispielsweise wird Christoph Büchel in der Mitte der
Laufzeit eine neue Rauminstallation hinzufügen. Durch das Jahr finden
verschiedene Veranstaltungen (Workshops, Lesungen, Gespräche) mit
den Künstlerinnen und Künstlern der Ausstellung statt. Künstlergesamtliste: Armin
Boehm, Christian Boltanski, Monica Bonvicini, Ulla von Brandenburg,
Janet Cardiff & Georg Bures Miller, Jan Christensen, Santiago
Cucullu, Nathalie Djurberg & Hans Berg, Valérie Favre, Hans-Peter
Feldmann, Katharina Fritsch, Thomas Hirschhorn, Ilya Kabakov, Imi
Knoebel, Rafael Lozano-Hemmer, Zilla Leutenegger, Kris Martin, Reinhard
Mucha, Juan Muñoz, Nam June Paik, Reynold Reynolds & Patrick
Jolley, Mark Leckey, Daniel Roth, Gregor Schneider, Thomas Schütte,
Lucy Skaer, Paloma Varga Weisz, Gabriel Vormstein, Jeff Wall, Claudia
Wieser, Ralf Ziervogel Kuratorin: Dr. Susanne Meyer-Büser . Assistenz: Lisa Marei Schmidt
K21 Anläßlich der Wiedereröffnung des K20 Grabbeplatz, am 10.Juli
2010 Freier Eintritt ins K20 und K21 !!! Vom 10. bis 25. Juli 2010 Öffnungszeiten K21 Ständehaus und K20 Grabbeplatz (ab 10. Juli 2010) dienstags
bis freitags 10.00 - 18.00 Uhr Am 10. Juli geöffnet bis 22.00 Uhr! Nach
zweijähriger Renovierung der Kunstsammlung am Grabbeplatz wird das
sanierte und um 2000 m² erweiterte Haus wiedereröffnet. Hauptwerke
der Sammlung und neue künstlerische Projekte bespielen die Räume
und locken mit Vertrautem und Flüchtigem. Zur Wiedereröffnung der Sammlung am 10. Juli 2010 findet ab
14 Uhr ein großes Publikumsfest am Grabbeplatz statt. Mit zahlreichen kostenlosen Bildungs- und Vermittlungsangeboten für Kunstsammlungsfreunde jeden Alters wird zum Anschauen, Mitmachen, Gestalten und Diskutieren eingeladen. NRW-Forum Düsseldorf ►Julian
Schnabel ▪ Polaroids 30.
Mai 2010 bis 11. Juli 2010 Das
NRW-Forum Düsseldorf zeigt Polaroids des amerikanischen Malers und
Filmemachers Julian Schnabel. Die Ausstellung präsentiert eine Auswahl
von etwa 100 bisher meist unveröffentlichten Fotografien, die den
unmittelbaren Blick des Künstlers bannen: auf sich selbst, auf Familie
und Freunde, auf seine Malerei und seine Skulpturen in Studios und
Ausstellungen – ein einzigartiges Tableau von Bildern über Leben
und Arbeit der schillernden Künstlerpersönlichkeit. Da gibt es charismatischen
Portraits von Lou Reed, Placido Domingo, Mickey Rourke oder den
Beastie Boys ebenso wie Bilder der privaten Räume in dem von Julian
Schnabel selbst entworfenen und ausgestatteten Palazzo Chupi in
New York, Schnabels Ateliers in Brooklyn, Montauk oder in Manhattan.Mit
einer spektakulären riesigen 20 × 24 inch-Polaroid Kamera auf Rollen
aus den 70er Jahren macht Julian Schnabel diese Photographien von
ungewöhnlich großem Format (50,8 × 60,96 cm) in schwarz/weiß und
brillanten Farben, manche dieser Photos übermalt er.Schnabel, wurde
berühmt mit seinen plate paintings Anfang der 80er Jahre. Mit seinem
ersten Film über den Freund und Malerkollegen Jean-Michel Basquiat
1996 und seinem zweiten Film Before Night Falls hat sich Schnabel
auch als Regisseur und Drehbuchautor einen Namen gemacht (sein neuer
Kinofilm Miral wird beim diesjährigen Filmfestival in Cannes im
Mai Premiere haben). Er hat in allen bedeutenden Museen der Welt
ausgestellt und ist in hervorragenden öffentlichen und privaten
Sammlungen repräsentiert. Die
Ausstellung wurde kuratiert von Petra Giloy-Hirtz. Sie wurde ermöglicht
durch die Unterstützung der Landesregierung Nordrhein-Westfalen,
dem Fotolabor Grieger und durch ERCO. Zur
Ausstellung wird eine Monographie erscheinen: NRW FORUM Robert Mapplethorpe 6. Februar -
15.August 2010 Der
1946 geborene und 1989 verstorbene Robert Mapplethorpe ist einer
der wenigen Künstler, denen es vergönnt ist, weit über die Grenzen
der Kunstwelt hinaus bekannt zu werden. Er
dominierte die Fotoszene des ausgehenden 20. Jahrhunderts und öffnete
den Weg zur Anerkennung der Fotografie als Kunstform, er verankerte
das homosexuelle Sujet in der Massenkultur; er entwarf in der Fotografie ein klassizistisches Bild vom meist männlichen Körper, das Eingang in die kommerzielle Fotografie fand. Insbesondere in den USA wurde sein Werk kontrovers diskutiert; bis zum Ende des 20. Jahrhunderts wurden Ausstellungen seiner Fotografien boykottiert, zensiert oder geschlossen. Umstritten waren stets seine radikalen Darstellungen von Nacktheit und sexuellen Handlungen. Insbesondere Sadomaso-Fotos führten dazu, dass es bei Ausstellungen Protestkundgebungen gab und Museumsdirektoren angezeigt wurden. In Japan hat das Oberste Gericht erst 2008 festgestellt, dass Mapplethorpes erotische Bilder nicht gegen das Pornografieverbot verstießen und damit einen acht Jahre lang beschlagnahmten Band mit Mapplethorpe-Fotografien freigegeben. Für den amerikanischen Kritiker Arthur C. Danto schuf Mapplethorpe »einige der schockierendsten – und gefährlichsten – Bilder der modernen Fotografie oder sogar der Kunstgeschichte«. Die
Ausstellung im NRW-Forum umfaßt in aller Offenheit alle Bereiche
Mapplethorpes Schaffen wie Portraits und Selbstportraits, Homosexualität,
Aktfotografien, Blumenaufnahmen und als Quintessenz die fotografischen
Aufnahmen von Skulpturen; sie schließt die frühen Polaroids ein.
Die Ausstellung ordnet die Fotografien nach Themen wie Selbstportraits
einschließlich jener berüchtigen Aufnahme, die ihn mit einer in
seinen Anus eingeführten Bullenpeitsche zeigt, und geradezu poetischen
Aufnahmen seiner Gefährtin Patti Smith; den Fotografien schwarzer
Männer und weißer Frauen, wie der Bodybuilderin Lisa Lyon; der Gegenüberstellung
von Penissen und Blumen, die Mapplethorpe in einem Interview selbst
provozierte: »I’ve tried to juxtapose a flower, then a picture of
a cock, then a portrait, so that you could see they were the same.«
; und schließlich jenen Aufnahmen von klassischer Schönheit, die
sich an den Skulpturen der Renaissance orientierten, sowie den beeindruckenden
Portraits von Kindern und Berühmtheiten seiner Zeit. Diese Zusammenstellung
zeigt Robert Mapplethorpe – bei allen offensichtlichen Rückgriffen
auf die Schönheitsideale der Renaissance wie auf die fotografische
Historie von Wilhelm von Gloeden bis Man Ray – als einen Künstler,
der in seiner Zeit verankert ist; seine Zeitgenossen sind Andy Warhol
und Brice Marden; Polaroids sind in den 1970er Jahren das Medium
der Wahl und die Auseinandersetzung mit Körper und Sexualität ist
bei vielen Künstlern – etwa Vito Acconci oder Bruce Nauman – ein
Thema, das zentral für einen gesellschaftlichen Wandel war. Vor
allem aber entwickelt Robert Mapplethorpe einen eigenen fotografischen
Stil, der den Idealen von Perfektion und Form huldigt. »I look for
the perfection of form. I do this in portraits, in photographs of
penises, in photographs of flowers.«. Die Präsentation auf schneeweißen
Wänden, in schlichten eigens für die Ausstellung gefertigten Rahmen
trägt dieser Betrachtung Rechnung und führt weg von der verschämten
Boudoir-Präsentation auf flieder- und lila-farbenen Wänden, wie
sie jahrelang die Ausstellungen Mapplethorpes beherrschten. Die
Auswahl von 150 Fotografien umspannt frühe Polaroids von 1973 bis
hin zu seinen letzten Selbstprotraits aus dem Jahr 1988, die ihn
bereits gezeichnet vom nahen Tod zeigen, und präsentiert viele bekannte,
geradezu ikonische Motive aber auch bislang nie oder nur selten
gezeigte Arbeiten. Sie schöpft aus dem Fundus der New Yorker Robert
Mapplethorpe Foundation. Die
Ausstellung wird begleitet von einem neuartigen Mobilphone-Guide:
Jeder Besucher kann im NRW-Forum unter der Telefon-Nr.: 0211 2409078
zum Ortstarif mit seinem Handy Kommentare zu den Themenräumen und
zu einzelnen Werken der Ausstellung abrufen. O-Töne und Zitate schaffen
einen virtuellen Raum, in dem sich die Interpretation des Schaffens
von Robert Mapplethorpe entfaltet. NRW FORUM Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 11 bis 20 Uhr, Freitag 11 bis 24 Uhr Eintritt: Kombikarte
für beide Ausstellungen Erwachsene
7,80 €, ermäßigt* 5,30 € (Kinder 6-16 Jahre, Schüler, Studenten,
Zivil- und Wehrdienstleistende, Arbeitslose, 100% Schwerbehinderte)
Hier noch einige TIPPS, die vielleicht ja auch zu TREFFS
werden: Kunsthaus Essen ►LOVE
BOAT KÜNSTLERINNEN
UND KÜNSTLER KÜNSTLERFÖRDERUNG
IM CUSANUSWERK Ausstellungseröffnung
und Katalogpräsentation Freitag, 9.7. 2010, 19 Uhr Ausstellungsdauer: 9.7. - 2.9.2010 Steele 2010 lädt ein zur nächsten Matinée, am Sonntag, den 11.07.2010
ins Center-Carrée Was es ab 11:00
Uhr zu sehen und zu hören gibt:
Beate Gärtner und Dorothee Kühl stellen Ihre Werke aus, das Salonorchester
"Tangoträume" begleitet die Matinee auf Naturinstrumenten, ein Rundgang durchs
Carrée mit Performance veranschaulicht das Projekt "Kein Wasser runterschütten".
In der Kunstwerkerstrasse
98 (Atelier von Jürgen Paas) in Essen- Bergerhausen: RAUM3 FÜR ZEITGENÖSSISCHE KUNST wird am 11.07.2010
(11:00 Uhr – 18:00 Uhr) eine weitere Ausstellung
der Projektreihe >>&<< eröffnet mit dem Künstlerduo
Eva Aurich & Gilles Fromonteil Zur Eröffnung spielt
das Meinhard Siegel Trio Zu guter Letzt: Das Atelierhaus-Team beteiligt sich am "Still-Leben Ruhrschnellweg" Projekt,
am 18. Juli 2010 auf der A 40. Kommunikationsfreudig & ideenreich (also
keineswegs still) trifft man uns dort (nah bei der Frillendorfer
Abfahrt). Auf ein Wiedersehen freuen wir uns, besonders dann, wenn
alle guter Stimmung sind. Mit sommerlichen Grüßen & so long Doris Schöttler-Boll |