ATELIERHAUS - ALTE SCHULE -

für Kunst-Medien-Kommunikation

 


VERANSTALTUNGEN

PERSONEN-PROJEKTE-PERSPEKTIVE
 2011/12


Freitag, 22. Juni 2012, 20 Uhr

LXXIX.|79.Veranstaltung der Reihe
Personen Projekte Perspektiven

‚Mehrhändig spielen'
Vom Engagement für Kunst und Kultur
in einer kleinen bayerischen Universitätsstadt

Vortrag von Li Portenlänger, Eichstätt
Mit einer Lesung von Andreas Weiland

 

 

    


 ATELIERHAUS-EXTERN 
   
  MAI 2012


 

Bochum :
bochumerkünstler2012.

Siegen :
Robert Smithson. Die Erfindung der Landschaft
 Broken Circle/Spiral Hill & Film


 

 

 

 




POTENTIALE
  2010 - 12


Freitag, 4. Mai 2012

"Hoffenwagen"
Fotografische Arbeiten, Collagen und Poems von Bernhard Trautvetter

 

Freitag, 23. März 2012
Alexander Reuter : Destination Unknown
Felix Gienger : Mentaltraining für Sportler
Austellung : 23.03 - 30.03

Freitag, 30. März 2012, 20 Uhr
der Filmer Erwin Wiemer zeigt und erläutert seine Künstlerdokumentationenund eigenen experimentellen Videos

 


Steeler ART – Route der Ladenkultur

BERTHA VON SUTTNERPREIS 2010 :
Präsentation und Jurysitzung im Atelierhaus am 26.02.2011
Pressemitteilung zur dritten Verleihung des Bertha von Suttner
Kunst- und Medien Preis 02.03.2011

 

  


Die ehemalige Pestalozzi-Schule, im Viertel bekannt als 'Alte Schule', wurde in den 80er Jahren von der Stadt Essen im Zuge der Umsetzung des 'Atelierhaus-Modells' zunächst dem Bildhauer Herbert Lungwitz für seine Arbeit zur Verfügung gestellt.

1990 lud die Stadt Essen Doris Schöttler-Boll, die zuvor in Schloß Borbeck als 'artist-in-residence' u.a. das Projekt UNTER EINEM HIMMEL realisiert hatte, ein, im Atelierhaus Alte Schule zu leben und zu arbeiten.

Wichtig war der Künstlerin wie der Stadt dabei, daß die Präsenz der Künstlerin im Atelierhaus nicht nur ihrer Arbeit zugute kommen sollte, sondern daß auch eine engagierte 'öffentliche' Arbeit möglich und wirklich würde, mit der Kunst zum Reflexionsgegenstand und Bestandteil des Lebens der Menschen in Steele (und darüber hinaus) werden könnte.

 


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Doris Schöttler-Boll hat dieses Konzept in ihrer Praxis konsequent eingelöst, seit 1999 vor allem - aber nicht nur - durch ihre inzwischen auch überregional ein Echo findenden Projekte der Reihe PERSONEN-PROJEKTE-PERSPEKTIVEN, bei denen es immer wieder um die Kunst im weitesten Sinne, bis hin zur Dichtkunst und zum Film, und zugleich um Theorie, ästhetische Erfahrung, Philosophie geht. Bemerkenswert an den Veranstaltungen dieser Reihe ist auch, daß sie ein überaus heterogenes Publikum finden, das sich immer wieder - mit großer Lebendigkeit und Offenheit - in die Debatte einmischt. 

Beachtung findet auch der von ihr initiierte "CLUB GREEN CARD" - ein Projekt, das jungen, sich mit großer Lebendigkeit artikulierenden Menschen, ja zum Teil bald schon neue Wege gehenden, jedoch noch unbekannten Künstlern des Reviers eine Plattform bieten möchte.                                                                                                                             

Und wenn sich in ihrem SALON DES 21. JAHRHUNDERTS , zu dem ihre Räume immer wieder werden, Gäste wie der Verleger Erich Brinkmann (Brinkmann & Bose) und der Dichter und Hölderlin-Herausgeber D.E. Sattler, aber auch Personen aus dem Bereich der bildenden Kunst oder dem Universitätsbereich zum Gedankenaustausch einfinden, so gibt es daneben doch auch Raum und Anregungen genug für andere Aktivitäten (man denke an das LEKTÜRE und BUCHILLUSTRATIONS-PROJEKT mit Kindern, das in Zusammenarbeit mit einer Illustratorin und einer Buchhändlerin über mehrere Monate hinweg durchgeführt wurde). 

Zu nennen ist nicht zuletzt auch das PROJEKT "KLAPPE AUF- RAUM FÜR BEWEGTE BILDER". Hier geht es darum, daß man sich (dank DVD und Video) ausgewählte Filme ansehen, öfter ansehen kann, um das eigene Sehen zu verifizieren, es zu reflektieren und darüber zu kommunizieren. Das Projekt wird im Kontext des Instituts für Medienwissenschaften der Ruhr-Universität Bochum, in Zusammenarbeit mit Wolfgang Beilenhoff, von Doris Schöttler-Boll realisiert.  


 


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